Ein Rückblick auf das, was in den letzten Monaten entstanden ist, und eine ehrliche Einordnung des Werts. Gedacht als Grundlage für unser Gespräch und die Zusammenarbeit ab Q3.
Aus dem Wechsel von WordPress/WooCommerce auf Shopify ist nicht nur ein neuer Shop geworden, sondern eine Plattform, die den Kaffee-Fachhandel in seinen Eigenheiten abbildet: Verkauf, Beratung, Werkstatt, Kurse und Café in einem System.
Customizing auf die Herausforderungen des Kaffee-Fachhandels, weit über einen Standard-Shop hinaus:
Der wohl größte strukturelle Gewinn: Standort-Seiten, Café, Kurse, Service und redaktionelle Inhalte laufen über denselben Section-Baukasten wie der Shop. Daraus folgt:
Das code-first Brand Kit (Logo, Farben, Typografie, Komponenten als Paket) ist eine eigene Vorleistung von mir. Eine aktive Nutzung durch Coffee Elements ist derzeit nicht vorgesehen – ob und wie es sich lohnt, besprechen wir am besten im Rahmen eines Brand-Audits.
Über elf Wochen sind allein in der Entwicklung rund 29 aktive Arbeitstage mit etwa 1.090 Commits zusammengekommen – ohne Produktdaten, Strategie und Abstimmung. Die Wellen zeigen die Phasen mit voller Intensität:
Commits je Kalenderwoche (Theme-Repo) als Indikator für investierte Zeit – nicht jede Aktivität ist eine volle Arbeitsstunde, aber die Größenordnung spricht für sich.
Marktreferenz aus DACH-Agenturpreisen und einer Bottom-up-Senior-Kalkulation (u.a. Vervaunt, shopexperts, Ostend, Greenblut, freelancermap, 2025/26). Der entscheidende Punkt steckt nicht im Preis, sondern in der Konstellation: Ein Build dieses Umfangs bedeutet bei einer Agentur ein Team aus Strategie, Design und Entwicklung. Hier kam das aus einer Hand – Denken, Gestaltung und Umsetzung in einer Person, KI-gestützt beschleunigt.
Dass der Preis darunter lag, war eine bewusste Entscheidung – und hatte auch einen Grund auf meiner Seite: Ich hatte den Shop zunächst Richtung WordPress beraten und diese Empfehlung im Lauf des letzten Jahres revidiert, weil Shopify inzwischen deutlich besser positioniert ist. Das Entgegenkommen beim Preis gehört für mich zu dieser Korrektur dazu.
Für die Zusammenarbeit ab Q3 möchte ich es offen haben: Ich arbeite dann zum regulären Bestandskunden-Satz, weiterhin unter meinen Listenpreisen, aber ohne die Quersubvention der Aufbauphase. Für Vergangenes stelle ich nichts nach.
Solltet ihr mich weiterempfehlen, freut mich das – Maßstab ist dann der reguläre Wert der Arbeit, nicht der Einstiegspreis dieser Aufbauphase.
Den passenden Modus stimmen wir beim Termin ab – als schlankes Quartals-Audit oder als Retainer, je nachdem, wie viel Bewegung ihr im Shop plant. Eine Übersicht der Optionen bringe ich mit.